• Hart aber Fair – 14.11.2011

  • Maischberger – 12.04.2011

  • Anne Will – 05.12.2010

  • Maybrit Illner – 05.08.2010

  • Hart aber Fair – 16.12.2009

  • Maybrit Illner – 15.10.2009

Bild.de vom 15. November 2011

Burnout-Promis packen aus
- Frust, Stress, Trauer – das Burnout-Syndrom kann viele Ursachen haben. Wird Burnout zur Volkskrankheit? Darüber diskutierten Moderator Frank Plasberg (54) am Montagabend mit Fachleuten und prominenten Burnout-Patienten. Motto: "Burnout – Modekrankheit oder echte Seuche?"

Die Talkrunde: TV-Koch Tim Mälzer, der Arzt und Psychotherapeut Bernd Sprenger, Ver.di-Vorsitzende von Baden-Württemberg und Ex-Verkäuferin Leni Breymaier, Arbeitgeber-Anwalt Helmut Naujoks und Andreas Biermann, ehemaliger Profifußballer vom FC St. Pauli.

Komplette Pressemeldung downloaden (PDF)




Spiegel Online vom 15. November 2011

Mach doch mal Pause!
- Es war eine Diskussion, die man sehr schön im Stile der Feuerzangenbowle hätte beginnen können. So wie der schusselige Lehrer Bömmel versucht, seinen Schülern die Geheimnisse der Dampfmaschine näherzubringen, hätte auch Plasberg einleitend fragen können: "Jezz stellen mer uns mal janz dumm: Wat issn Börnout?" Es hätte der folgenden Diskussion nicht geschadet. Stattdessen startet er mit SPIEGEL ONLINE (danke dafür!) und dem Hinweis auf den Artikel "Schluss mit dem Burnout-Gejammer!", der am Montag eine weitere Facette der aktuellen Diskussion rund um das Thema auf den Punkt brachte: dass der Begriff Burnout oft das Jammern auf hohem Niveau adelt.

Kompletten Artikel downloaden (PDF)




Welt Online vom 15. November 2011

Störenfried im Maßanzug
- Naujoks ist Rechtsanwalt und vertritt die Arbeitgeberseite. An diesem Abend wird er alleine auf weiter Flur stehen mit seiner ungeschminkt vorgetragenen Meinung und seinen Aufreger-Aussagen. Plasbergs Redaktion hat ein gutes Händchen gehabt, diesen bulligen Störenfried in Maßanzug einzuladen: Provokante Thesen, Kompromisslosigkeit, einseitige Argumentation – Naujoks ist, trotzdem er sich leicht von Plasberg bändigen lässt, das so wertvolle Salz in der Talksuppe.

Kompletten Artikel downloaden (PDF)

 

Seite 88-91 – Koppeln, kungeln, korrumpieren – Jahrzehntelang haben Betriebsräte erfolgreich zum sozialen Frieden in deutschen Unternehmen beigetragen. Doch einige eklatante Fälle von Machtmissbrauch zeigen: Das Mitbestimmungssystem ist dringend reformbedürftig.

Der Ablauf war jeden Tag ähnlich: Kurz vor sechs Uhr morgens kam Peter Mickeleit ins Unternehmen, wenige Minuten nach sechs Uhr meldete er sich bei seinem Vorgesetzten wieder ab. Statt seinem eigentlichen Job beim Wohnmobilherstellers Westfalia Van nachzugehen, marschierte Mickeleit direkt in ein knapp 60 Quadratmeter großes Büro hinter den Hauptmontagebändern – dem des Betriebsrats, dem er seit vielen Jahren angehört. Seine grundsätzliche Arbeit dort: PC hochfahren, E-Mails beantworten, mit Mitarbeitern sprechen.(...)

Download Presseartikel
© Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Seite 89 - Fragen der Arbeitgeber – Sozialpläne sind das eine. Dank ihnen müssen oft die Leistungsträger gehen. Wie aber wird man schwer kündbare Minderleister los?

Helmut Naujoks, Fachanwalt für Arbeitrecht: Drei Strategien sind möglich.

Erstens: Der Arbeitgeber kündigt dem Mitarbeiter verhaltensbedingt. Das gelingt oft. Ein Unternehmen, das Lebensmittel produziert, übernahm einen Wettbewerber, Es stellte sich heraus, dass eine Führungskraft, 57 Jahre alt und seit 20 Jahren im Betrieb, über längere Zeit massiv gegen Hygienevorschriften verstoßen hat. Noch vor Abschluss der Fusionsphase wurde dem Arbeitnehmer fristlos gekündigt.

Zweitens: Der Arbeitgeber geht mit aller Härte vor. Er kündigt ebenfalls verhaltensbedingt und reicht zudem eine Schadensersatzklage ein. Wer als Arbeitnehmer grob fahrlässig Fehler begeht und dem Arbeitgeber Schaden zufügt, haftet.
So übernahm ein Brauereibetrieb im Rahmen einer Fusion einen Vertriebsleiter, der für das US-Geschäft zuständig war und sich landespolitisch engagierte. Als Vertreter seiner Partei hielt er ein Fernsehinterview und beleidigte den neuen Arbeitgeber als "Heuschrecke". Dieser reichte eine Schadensersatzklage wegen Imageschädigung in Höhe von einer Million Euro beim Arbeitsgericht ein. Vier Wochen später wurde der Aufhebungsvertrag unterzeichnet.

Drittens: betriebsbedingte Kündigung. Sie ist oft Erfolg versprechender. Beispiel: Ein Einzelhändler fusioniert mit einer Firma, deren Filialleiter als Minderleister bewertet werden. Das Aufgabenfeld "Filialleiter" wird gestrichen. Die Geschäftsleitung übernimmt künftig die Aufgaben und kündigt den Minderleistern.

Seite 25„SesselWechsel“ ist ein Newsletter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Verlagsbereich Buch und Dr. Würtele Information GmbH. Ab jetzt haben Personalleiter es leichter, schwer kündbare Mitarbeiter zu entlassen. Dazu zählen Betriebsräte, Langzeitkranke, Schwerbehinderte, ältere und langjährig Beschäftigte, Alkoholiker und Drogenabhängige, Mitarbeiter, die zu Beleidigungen, Tätlichkeiten oder sexuellen Belästigungen neigen, Mobber, Sektenmitglieder, oder gar jene, die Betrügereien (Spesenbetrug, Veränderung der Stempelkarte, falsche Besuchsberichte, privates Telefonieren/Surfen, Unterschlagung) zum Nachteil des Betriebes begehen. Aber auch Problemfälle wie Querulanten, Blaumacher, Faulenzer, Arbeitsverweigerer oder Mitarbeiter, die dauernd Lohnpfändungen erhalten. Schließlich sind auch BAT-Angestellte schwer kündbar.

Soeben ist das Buch des Rechtsanwalts und Kündigungsspezialisten Helmut Naujoks „Kündigung von `Unkündbaren`“ im MANAGEMENT + KARRIERE VERLAG erschienen. Wie nie zuvor wurden alle relevanten Rechtsprechungen und Grundsatzurteile zusammen getragen und kommentiert. Auch die neuesten Mobbingurteile aus 2001 und die änderungen des BetrVG wurden berücksichtigt. Das Buch ist ein Rechtsratgeber, der Arbeitgebern viel ärger und Geld erspart. Auch Arbeitnehmer, Vorgesetzte und Gewerkschaften dürften sich für dieses „Reizthema“ interessieren, das erstmals zusammengefasst in einem Buch erscheint. Im Anhang ein zusätzliches Kapitel über den Umgang mit schwierigen Mitarbeitern – aus psychologischer Sicht.

Zum Autor: Helmut Naujoks hat sich als Rechtsanwalt auf das Gebiet Arbeitsrecht spezialisiert. Mit seiner Duisburger Kanzlei vertritt er ausschließlich Arbeitgeber. Weiterhin hält er Fachseminare für Arbeitgeberinteressen...“

Seite 104Tipps vom Profi – Alteingesessene Faulenzer, Alkoholiker, geschickte Simulanten und ähnliche »Problemfälle« gelten als praktisch unkündbar. Ein Irrtum, wie Helmut Naujoks mit seinem Rechtsratgeber "Kündigung von Unkündbaren" jetzt belegt. Auf 300 Seiten analysiert der erfahrene Duisburger Rechtsanwalt anschaulich die wichtigsten einschlägigen Urteile der Arbeitsgerichte. Dazu liefert er griffige Checklisten sowie psychologische Hinweise für den Umgang mit schwierigen Mitarbeitern und Querulanten (Management & Karriere Verlag, ISBN 3-929253-16-X, Preis: 51 Euro).

LITERATUR – Alle relevanten Rechtsprechungen und Grundsatzurteile bezogen auf die Kündigung von unter den besonderen Kündigungsschutz fallenden Personen sowie auf Problemfälle in Gestalt von Querulanten, Blaumachern und Faulenzern sind kompetent zusammengetragen und praxisbezogen kommentiert. Das Werk zeichnet sich durch hohe Aktualität aus. So sind neueste Mobbingurteile aus dem Vorjahr und die änderungen durch die Novellierung der Betriebsverfassung berücksichtigt. Dieses Werk ist ein wahrer Rechtsratgeber und spart dem Arbeitgeber viel ärger und Geld.