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KÜNDIGUNG VON "UNKÜNDBAREN"

Wie Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber sabotieren


In Betrieben ist missbräuchliches Verhalten durch Arbeitnehmer fast alltäglich geworden. Seien es private Telefonate, exzessive Internetnutzung, falsche Spesenabrechnungen, Arbeitszeitbetrug, Annahme von Schmiergeldern, grobe Beleidigung von Vorgesetzten, Bagatell-Diebstähle oder häufiges Krankfeiern.

Viele Mitarbeiter genießen einen besonderen Kündigungsschutz, sei es durch Tarifvertrag, sei es durch Gesetz. Diese Mitarbeiter meinen, sie seien nicht mehr kündbar. Das ist falsch. Es gibt keine unkündbaren Arbeitnehmer in Deutschland.

Der Arbeitgeber hat Missbrauchshandlungen von seinen Mitarbeitern nicht hinzunehmen. Wenn ein Gespräch oder die Konfliktlösung nicht weiter bringt, muss arbeitsrechtlich sanktioniert werden. Wenn ein Arbeitgeber das macht, wird er als „Sklaventreiber“ bezeichnet und öffentlich „an den Pranger gestellt.“ Selbst Richter müssen sich schlimmste Vorwürfe gefallen lassen, wenn sie zugunsten des Arbeitgebers entscheiden. In den Medien ist schnell von einem „Skandalurteil“ zu lesen.

Der Autor Helmut Naujoks, der als Rechtsanwalt ausschließlich Arbeitgeber vertritt, hat alle wichtigen Urteile aus der Rechtsprechung der letzten zehn Jahre ausgewertet und in diesem Buch dargestellt. Besonders ausführlich wurde der Unkündbarkeitsstatus von Betriebsratsmitgliedern berücksichtigt.

Das Buch bietet Betriebsleitern, Vorgesetzten, Personalchefs und Juristen bei schwierigen Kündigungsprozeduren eine wertvolle Arbeitshilfe und gibt viele Hinweise für die alltägliche Betriebspraxis im Umgang mit „unkündbaren“ Arbeitnehmern.

Gebundene Ausgabe
Verlag: Management Karriere
ISBN-10: 392925316X
ISBN-13: 978-3929253160